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Anstellung für Pflegefamilien möglich



Seit Jahren fordern die steirischen Pflegeeltern eine Sozialversicherung für ihre Tätigkeit - jetzt gibt das Land grünes Licht: Künftig können sich die rund 470 betroffenen Eltern, die an die 500 Kinder betreuen, anstellen lassen.
In Oberösterreich, Wien und Niederösterreich gibt es die Regelung bereits, jetzt zieht auch die Steiermark nach: Eine Arbeitsgemeinschaft aus Pflegeelternverein Steiermark und Jugend am Werk unterzeichnete einen entsprechenden Vertrag mit dem Land.

Qualität für Leistung
Ab sofort können Pflegeeltern zusätzlich zum Pflegegeld, dessen Höhe den Unterhaltsanspruch der Kinder abdeckt, sich anstellen lassen und damit bis zu 380 Euro monatlich bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass die Pflegeeltern eine entsprechende Qualität ihrer Betreuung nachweisen, sagt Friedrich Ebensperger vom steirischen Pflegeelternverein.

Die Devise lautet „Qualität für Leistung“: „Pflegeeltern, die eine sozialversicherungsrechtliche Absicherung wollen, die verpflichten sich auch zu entsprechenden Gegenleistungen, die alle der Qualitätssicherung dienen sollen, beispielsweise Dokumentation, Verpflichtungen zu Kooperation und Beratung sowie zur Fortbildung“, so Ebensperger.

Eine Form der Anerkennung
Für ihn ist die nunmehr beschlossene Regelung eine Form der Anerkennung für die oft schwierige Arbeit von Pflegeeltern, die ja einen öffentlichen Auftrag erfüllen: Gebe es keine Pflegeeltern, müssten die Kinder zu weit höheren Kosten in Heimen oder betreuten Wohngemeinschaften untergebracht werden.




Dr. Friedrich Ebensperger (li.) vom steirischen Pflegeelternverein mit Walerich Berger bei der Vertragsunterzeichnung.



Express


Mit Februar 2012 startete Jugend am Werk Steiermark im Auftrag des AMS und in Kooperation mit der REGIONALE12 dieses neue Jugendprojekt in Murau. >> Lesen Sie mehr


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Jugend-Intensiv-Programm JIP


Neues Projekt für Jugendliche in Krisensituationen.

Mit Februar 2012 startete Jugend am Werk in Kooperation mit dem Institut für Sozialdienste-Vorarlberg das Jugend-Intensiv-Programm. Lesen Sie dazu mehr in unserem Folder!

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